Bücher


Aus der Fürsorge in die Selbständigkeit

Die Blindenselbsthilfe in Hamburg im Wandel der Zeit

Hamburg im Fokus der Blindenselbsthilfe

Aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

2009 war das Jubiläumsjahr der sehbehinderten und blinden Menschen in Hamburg. Am 4. Januar vor 200 Jahren wurde Louis Braille geboren und vor 100 Jahren der „Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg e. V.“ gegründet.

 

Die Erfindung des Buchdrucks um 1440 von Johann Gutenberg löste eine Revolution aus. Die Möglichkeit, Gedanken und Schriften auf einfache Weise zu vervielfältigen, regte die Menschen an, sich über ihre Situation Gedanken zu machen. Blinde waren von der Möglichkeit ausgeschlossen, sich zu informieren, da sie nicht in der Lage waren, gedruckte  Schrift zu lesen. Erst Louis Braille (4. Januar 1809 – 6. Januar 1852) hat 1825 durch die Schaffung der Blindenschrift allen Blinden das Tor zur Bildung aufgestoßen und sie in die Lage versetzt, miteinander zu kommunizieren und Bücher zu lesen. Daher fand erst Mitte des 19. Jahrhunderts auch bei den Blinden gewissermaßen eine Revolution statt. Sie befreiten sich von der Fürsorge der Sehenden und begannen, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Aus dieser Situation heraus mussten sich die Blinden von Abhängigkeiten vielfacher Art freimachen.

 

Die Autoren Susanne und Rolf Zacharias geben einen Einblick in die Geschichte des Hamburger Blindenwesens. Ihre Recherchen begannen sie im Jahre 2000 – seither haben sie die unterschiedlichsten Quellen ausgewertet und aus vielen Mosaiksteinchen Ende 2009 das Buch „Hamburg im Fokus der Blindenselbsthilfe – Aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen“ herausgegeben.

 

Im Mittelpunkt dieses Buches stehen Entwicklungen in der Hamburger Blindenselbsthilfe, die teilweise großen Einfluss auf das Blindenwesen im gesamten deutschsprachigen Raum hatten bzw. haben – so zum Beispiel:

 

-          die Gründung der ersten deutschen Blindengenossenschaft

-          die Gründung der ersten Selbsthilfeorganisation im deutschsprachigen Raum – Vorläufer des heutigen „Blinden- und Sehbehindertenverbandes e. V.“

-          die Gründung der ersten öffentlichen Blindenbücherei größeren Stils im deutschen Sprachraum

-          die Gründung einer „Auskunftsstelle der deutschen Blindenbüchereien“

 

Ferner wird der Wandel, der sich seit dem 17. Jahrhundert im gesellschaftlichen Leben blinder und sehbehinderter Menschen in Hamburg vollzogen hat, beschrieben.

 

In ihrem ersten Buch „Aus der Fürsorge in die Selbständigkeit – die Blindenselbsthilfe in Hamburg im Wandel der Zeit“, das im Januar 2009 erschienen ist,  wird nach einer kurzen Einführung tabellarisch die Entwicklung der Blindenselbsthilfe aufgezeigt, während das neue Buch „Hamburg im Fokus der Blindenselbsthilfe – Aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen“ ausführlicher auf die Entwicklung eingeht.

 

Als Besonderheit ist diesem Buch ein Gutschein zum Bezug einer kostenlosen Hörbuchausgabe im DAISY-Format beigefügt. Die Norddeutsche Blindenhörbücherei e. V. hat freundlicherweise die Aufsprache übernommen.

 

Das Buch „Hamburg im Fokus der Blindenselbsthilfe“ ist im Buchhandel für € 14,90 erhältlich und ist unter der ISBN-Nr. 978-3-8391-4423-7 zu bestellen.

 

Das Buch „Aus der Fürsorge in die Selbständigkeit“ ist im Buchhandel für € 10,90 erhältlich und ist unter der ISBN-Nr. 978-3- 8370-8888-5 zu bestellen.

 

Ihre Susanne und Rolf Zacharias

www.rsz.bodautor.de

www.blautor.de

 

 

Weitere Buchprojekte sind in Planung